Ceropegia linearis (E. Mey.)
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| syn. Ceropegia caffrorum (Schltr.), Ceropegia caffrorum var. dubia (N. E. Br.) |
| Verbreitung: Kenia Mozambique Simbabwe Südafrika Tansania |
| Die Nominatform wächst in
der Natur kriechend wohl aber auch spreizklimmend und manchmal sogar
windend, bietet also für jeden Geschmack etwas. In Kultur wird sie meist
als Ampelpflanze gehalten man kann mit dieser Art aber auch sehr gut
kleinere Epiphytenstämme überziehen. Die Blätter sind etwas dicker als bei ssp. woodii, lanzettförmig und meist völlig grün, sie erreichen eine Länge von 3 - 4 cm. An blühenden Trieben sind sie jedoch meist beträchtlich kleiner und werden manchmal auch recht bald wieder abgeworfen. Interessanterweise haben die Blüten dieser Form meist einen ziemlich kräftigen 'Duft', sie riechen etwas nach einer Mischung aus billigem Parfüm und Schweiß oder so ähnlich. Das kann man eventuell als unangenehm empfinden man kann sich aber auch daran gewöhnen. |
links:Ceropegia linearis Foto: mit freundlicher Genehmigung von Cok und Ine Grootscholten Copyright Grootscholten Succulenta nursery, Honselersdijk, The Netherlands http://www.succulenta-kwekerij.nl |
| ssp. tenuis ((N. E. Br.) P. V. Bruyns) |
| syn. Ceropegia tenuis (N. E. Br.) |
| Verbreitung: Südafrika |
links:Ceropegia linearis ssp. tenuis Foto: mit freundlicher Genehmigung von Cok und Ine Grootscholten Copyright Grootscholten Succulenta nursery, Honselersdijk, The Netherlands http://www.succulenta-kwekerij.nl |
| ssp. woodii ((Schltr.) H. Huber) |
| syn. Ceropegia barbertonensis (N. E. Br.), Ceropegia corallicorona (Werderm.), Ceropegia debilis (N. E. Br.), Ceropegia euryacme (Schltr.), Ceropegia hastata (N. E. Br.), Ceropegia leptocarpa (Schltr.), Ceropegia linearis var. woodii [falsch], Ceropegia linearis ssp. debilis ((N. E. Br.) H. Huber), Ceropegia schoenlandii (N. E. Br.), Ceropegia woodii (Schltr.), Ceropegia woodii ssp. debilis [falsch] |
| Verbreitung: Kenia: Thika-Distrikt / Central-Provinz; Kwale-Distrikt, Taita-Taveta-Distrikt / Coast-Provinz; Machakos-Distrikt, Meru-Central-Distrikt / Eastern-Provinz; Nairobi-Distrikt / Nairobi-Provinz; Kajiado-Distrikt, Laikipia-Distrikt, Nakuru-Distrikt / Rift-Valley-Provinz Mozambique Simbabwe Südafrika: Eastern Cape-Provinz; Limpopo-Provinz; Western Cape-Provinz Swaziland Tansania |
| Ceropegia linearis ssp.
woodii ist die wohl
bekannteste und bei weitem am häufigsten im Handel zu findende Vertreterin
ihrer Gattung und sehr oft die Art, mit der bei zum Sammeln neigenden
Zeitgenossen die Leidenschaft für die Gattung Ceropegia geweckt
wird. Meist wird sie unter dem Synonym
Ceropegia woodii angeboten. Es ist eine der variabelsten Pflanzen innerhalb der ganzen Gattung. Das gilt sowohl für den Wuchs, der kriechend oder kletternd sein kann, wie auch für die Form und Färbung der Blätter als auch für das Aussehen der Blüten. Die Formen, die in der Natur einen kriechenden Wuchs zeigen, treiben an den Internodien kleine Knöllchen, die mit der Zeit 1 oder 2 cm im Durchmesser erreichen können. Für gewöhnlich bewurzeln sich die Pflanzen während des Triebwachstums immer wieder an den Internodien und verzweigen sich dort auch, so dass im Laufe der Zeit ein dichter Teppich aus Trieben entstehen kann. Meist werden die Triebe der kriechenden Klone in freier Wildbahn nicht sehr lang, oft sterben sie sogar saisonal ab oder fallen Buschbränden zum Opfer. In Kultur hingegen werden solche Klone gern in Ampeln gehalten, aus denen die Triebe dann mehrere Meter lang heraus wuchern, und das sogar innerhalb eines Jahres! Die Blätter sind bei der am häufigsten zu findenden Form herz- bzw. nierenförmig, etwa 2 cm lang und 2,5 cm breit und sitzen auf einem ca. 1 cm langen Stiel. Sie sind oberseits dunkelgrün gefärbt und mehr oder weniger graugrün marmoriert. Die Unterseite ist bei starkem Lichteinfall purpurn gefärbt. Die in Archers 'Kenya Ceropegia Scrapbook' unter der Ziffer II und dem Namen 'Euryacme' vorgestellten Klone weisen durchweg einen kletternden Wuchs auf. Ein Klon von Wasini Island, vor der Südostküste Kenias, fällt durch seine über 4 cm großen Blüten auf. Einige kenianische Klone haben Blüten, die denen der Ceropegia rendallii erstaunlich ähnlich sehen, indem sie ein ähnlich geformtes 'Dach' aufweisen. Ein solcher Klon wird in Archers 'Kenya Ceropegia Scrapbook' unter der Ziffer III und dem Namen 'Umbrella Euryacme' vorgestellt. Die Färbung der Blütenröhre variiert, je nach Klon, von reinem weiß bis zu einem dunklen, bräunlichen rosa. Die Färbung der Petalen reicht von grün über braun bis zu einem fast schwarzen, sehr dunklen violett. Ihre Größe wiederum reicht von 2 bis hin zu etwas mehr als 4 cm (bei dem bereits erwähnten Klon von Wasini Island). Allen - mir bekannten - Klonen gemein ist ihr äußerst kräftiger Geruch, der sich aber nur schwer beschreiben lässt. Die meist als eigenständige Unterart (Ceropegia linearis ssp. debilis) geführte Form habe ich hier mit in die ssp. woodii eingeordnet, sie zeigt sehr schmal lanzettförmige Blätter, bewegt sich aber, insgesamt betrachtet, sehr wohl innerhalb der Variationsbreite der ssp. woodii. |
links:Ceropegia linearis ssp. woodii Darstellung aus 'Curtis's Botanical Magazine' Foto: image by courtesy of the Missouri Botanical Garden http://www.botanicus.org |
| Verschiedene Klone: Ceropegia linearis ssp. woodii Ceropegia linearis ssp. woodii 'debilis' Ceropegia linearis ssp. woodii 'Zoutpansberg' |
| Referenzen: - P. G. Archer: Kenya Ceropegia Scrapbook. Notes and records of some Kenya Ceropegia. Hobart (AUS): Artemis Pup. Consultans. 1992 - Focke Albers; Ulrich Meve: Illustrated Handbook of Succulent Plants: Asclepiadaceae; Springer (November 4, 2002) |