Ceropegia gypsophila (Thulin)
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| syn. - |
| Verbreitung: Äthiopien: Kebri Dehar-Distrikt / Somali |
| Diese Art wurde erst im Jahr
2009 beschrieben.
Sie ähnelt in erstaunlicher Weise der südafrikanischen Ceropegia sandersonii,
ist mit dieser jedoch nur entfernt verwandt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Art besitzt fleischige Speicherwurzeln. Die windenden sukkulenten Triebe haben einen Durchmesser von etwa 0,5 cm und erreichen Längen von etwa 2 m. Sie sind unbehaart und graugrün gefärbt sowie bläulich bereift. Die Blätter sitzen an einem etwa 1 cm langen Blattstiel, sie sind mehr oder weniger schmal herzförmig, 1,5 bis 4 cm lang sowie 0,5 bis 1,5 cm breit. Die Mittelrippe ist an der Blattunterseite oft mit einigen Härchen versehen. Die Blüten sind insgesamt 4 bis 5 cm lang und erinnern auf den ersten Blick an die Blüten von Ceropegia sandersonii. Die hellgrün gefärbte Blütenbasis ist nur leicht geschwollen, die Blütenröhre ist grünlich weiß gefärbt, lindgrün gefleckt, am unteren Ende stark gebogen und nach oben hin stark erweitert. Die Blütenzipfel sind ebenfalls grünlich weiß sowie lindgrün gefleckt und formen eine Art Baldachin, auf dem wiederum sich oft eine kleine antennenartige Struktur befindet. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ceropegia gypsophila wächst in einem sehr kleinen Gebiet in einem so genannten Gipsaufschluss, also auf gipshaltigem Boden. Aufgrund des hohen Weidedrucks im ohnehin winzigen Verbreitungsgebiet der neuen Art, muss auch sie leider als hochgradig bedroht betrachtet werden. |
| Referenzen: - Mats Thulin: New species of Caralluma and Ceropegia (Apocynaceae: Asclepiadoideae-Ceropegieae) from eastern Ethiopia. Kew Bulletin. 64(3): 477-483. 2009 |